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Alice und Jasper

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17th Jul, 2009

Alice und Jasper

Friesche Oranschn, aus meine Garten, aber hallo!

Ich saß mit Julia zusammen bei unserem Cousin Johannes auf dem Dach und wir haben Tee getrunken. Dabei der einfache Gedanke: Familie sind die Leute, denen man nichts mehr beweisen muss.

War schön. Ich vermisse meine Freunde zum täglichen labern.

Es geht mir seltsam.

15th Jul, 2009

Alice und Jasper

Piraten, Ninjas und Vampire...

Ich sitze in der Wohnung meiner Schwester in Berlin und habe sie gerade mit ihrem Mann zusammen ins Kino entlassen. Und denke gerade über Kinder nach und vor allem, wie Eltern zu ihren Kindern sind.

Cornelia, eine meiner vielen Cousinen, war da eher waghalsig, während meine Schwester sehr beschützend ist. (Vor allem denke ich interessanterweise nur daran, wie die Mütter sich ihren Kindern gegenüber verhalten. Die Väter, so grad vor meinem geistigen Auge, verhalten sich da alle gleich.)


Seit vielen Monaten hab ich schon das Gefühl, dass ich nichts mehr zu sagen habe, nur noch laber, um die Zeit herumzubringen.

Ich sehe jetzt nach Siri, die sich im Nachbarzimmer herumdreht.

Seltsam.

8th Jul, 2009

Alice und Jasper

nach knapp 2h Schlaf ...

Kurz vor 5 ist eine exzellente Zeit zum LJen. Ich bin zwar extrem müde, aber irgendwie ist Schlafen grad nicht möglich.

Ich habe meine Eltern am Bahnhof abgeliefert, jetzt sind sie auf mehr oder weniger direktem Weg nach Australien. Zwischstop: Malaysia, kurz bei Conrad vorbeischauen.
Jutti und Chris sind im Urlaub und von mir hier sehr gemisst.

Jetzt gerade ist meine gesamte ICQlist rot gefärbt, nur Yaya, eine alte Internetfreundin aus China ist online. Sie hat einen Freund in den USA und weil es für sie sehr schwer wäre, sich öfter zu sehen, haben sie entschieden, jetzt zu heiraten. Wenn sie also nach 3 - 12 Monaten ihr Verlobtenvisum hat, setzt sie über und fängt da ein neues Leben an. Arbeit? "Naja, mal sehen..."

Vor Jacko kann man sich kaum verstecken, habe mich gestern Abend selbst dabei erwischt, nach den ZDFnachrichten einfach nicht auszumachen sondern der Trauerfeier wenigstens bis 21 Uhr noch beizuwohnen. Seltsam.

Eigentlich würde ich jetzt am liebsten sofort bei Anne anrufen.

Ich bekomme in letzter Zeit meine Gedanken gar nicht mehr richtig zusammen. Sie springen von Thema zu Thema zu Idee zu Idee zu Gedankengang zu Gedankengang ... bald bin ich in Berlin bei Birgit und Ehren und Siri und freue mich darauf wie nischt, danach gehts irgendwann nach Taizè, wo ich mich auch nur aufs Reden mit Beeeeenno freue. Also nicht nur natürlich.

Ich geb's auf.

Love is for losers.

8th Jun, 2009

Alice und Jasper

"so ein bart und so eine frisur, da ist sogar der quellmalz neidisch" (c. lasner)

Ganz viel ist passiert in letzter Zeit. Da weiß man gar nicht mehr, wo man eigentlich anfangen soll.

Deswegen das, was wesentlich ist und zählt. Es geht mir gut. Ich habe viele viel zu liebe Menschen um mich her. Meine Nichte, die kleine neue, ist jetzt schon ein Jahr alt.

Ich bin umgezogen (hab ich bestimmt schonmal erwähnt) und freue mich sehr an der neuen Wohnung. Sassi ist wieder da. Die nächste Zeit wird stressig. Hier was zu feiern, da Abiball, dann gehen meine Eltern nach Australien und Ende Juli ist schon Taizé und das Semester vorbei und alles wird wieder anders.

Trotz allem: es geht mir gut.

Mehr später. Soll nur heißen: ich lebe.

18th May, 2009

Alice und Jasper

... diese Jutti!

Während ich Jutti erzählte, wie in meinem Freundeskreis mit dem Problem, ein passables Bild zum aufhängen in meinem Zimmer gefunden werden könne, fand die erste Jutti'sche Theorie Einzug in den deutschen Sozialphilosophiehimmel.

Jutti ‎(19:26):
LOOOOOL
oh gott ey
es gibt drei sorten jungs LOL
typ jakob:
ach egal
typ max:
ein wenig gedanken dran verschwenden
Jutti ‎(19:27):
typ krischan:
paaaaanik ein bild auf dem ich gut aussehe
Jutti ‎(19:27):
aber nich so gut dass man sich verknallen könnt lol

ich lache immer noch.
Alice und Jasper

.... scrubs soundtraack durchhören ...

The dawn is breaking
A light shining through
You're barely waking
And I'm tangled up in you
Yeah

I'm open, you're closed
Where I follow, you'll go
I worry I won't see your face
Light up again

Even the best fall down sometimes
Even the wrong words seem to rhyme
Out of the doubt that fills my mind
I somehow find
You and I collide

I'm quiet you know
You make a first impression
I've found I'm scared to know I'm always on your mind

Even the best fall down sometimes
Even the stars refuse to shine
Out of the back you fall in time
I somehow find
You and I collide

Don't stop here
I lost my place
I'm close behind

Even the best fall down sometimes
Even the wrong words seem to rhyme
Out of the doubt that fills your mind
You finally find
You and I collide

You finally find
You and I collide
You finally find
You and I collide


howie day - collide

17th May, 2009

Alice und Jasper

(no subject)

In diesem Moment ist alles fein.

http://www.youtube.com/watch?v=MiVY5pcwBgE

11th May, 2009

Alice und Jasper

Bäm?

Wieder alles anders. Bin jetzt endlich umgezogen und habe die erste Nacht im neuen Zimmer geschlafen. Um 4 geweckt, durch Drucker, weiß der Teufel was der um die Zeit zu ruckeln hatte. Jetzt gerade über Unieinschreibung für Psychologie, Zwangspause, da ich ein paar Daten brauche, die auf Blättern stehen, die bei meinen Eltern rumliegen.

Auch sonst, viel zu viel zu tun. Job suchen. Am Mittwoch alte Freunde besuchen beim Hausaufgabentreff. Donnerstag Konzert von LA in Dresden. Am Freitag mit Anne zurück. Samstag Umzug von Cousine Christiane, abends Geburtstag von Katrin im Park. Das nächste Wochenede: Samstag am Stausee mit den ganzen alten Bagaluden, Sonntag Krischans Geburtstag, die Woche drauf der meiner Mutti und Siris.

Und Conrad vermissen. Der ist nämlich morgen wieder unerreichbar weit weg, ab nach Malaysia. Oh, schlimm schlimm, potzblitz.

Und irgendwie weigert sich die Realität, endlich wieder über mich zu schwappen und dieses merkwürdige Scheingefühl zu vertreiben. Sehr seltsam.

27th Apr, 2009

Alice und Jasper

(no subject)

Eine bewegte Woche. Ich habe einen Sandkasten gebaut und eine Schaukel. Mit Bruder Conrad zusammen.  Und meine Schwester hat geheiratet. Standesamtlich. In Berlin. Viele Leute zum Mittagessen beim grandiosen Italiener. Merkwürdige Stressstimmung und vieleviele Vorbereitungen jetzt. Tausend neue Filme mit Conrad gesehen. Und Montag Nacht nur knapp mit dem Leben davongekommen. Weil zwei Freunde mich besuchten um meinen emotionalen Tod zu verhindern. Seitdem merkwürdig scheinhalbdaseiend.

Am Wochenende die Hochzeit. Und danach der Umzug. Und tausend Verpflichtungen. Und Leben wieder graderücken.

Jaja. Bewegte Zeit.

18th Mar, 2009

Alice und Jasper

(no subject)

Ich mag Kinderlogik. Kinder, die den ganzen Tag über plappern, können durch das einfache Erwähnen der ureigenen Monster für Stunden verstummt werden. Und dann machen sie die Augen zu, damit sie nicht mehr sehen, wohin die Füße sie tragen und auch, damit die anderen sie nicht sehen können.
Ich mag das.
Spuk ruhig weiter in meinem Kopf herum, außer Mitleid hast du kaum Böses zu erwarten. Nichts Böses mehr. Du tust mir nur noch leid.
Alice und Jasper

Mandy Moore - Only Hope

There's a song that's inside of my soul.
It's the one that I've tried to write over and over again
I'm awake in the infinite cold.
But you sing to me over and over and over again.

So, I lay my head back down.
And I lift my hands and pray
To be only yours, I pray, to be only yours
I know now you're my only hope.

Sing to me the song of the stars.
Of your galaxy dancing and laughing and laughing again.
When it feels like my dreams are so far
Sing to me of the plans that you have for me over again.

So I lay my head back down.
And I lift my hands and pray
To be only yours, I pray, to be only yours
I know now, you're my only hope.

I give you my destiny.
I'm giving you all of me.
I want your symphony, singing in all that I am
At the top of my lungs, I'm giving it back.

So I lay my head back down.
And I lift my hands and pray
To be only yours, I pray, to be only yours
I pray, to be only yours
I know now you're my only hope.
Alice und Jasper

(no subject)

Der kleine Prinz > Mr. Darcy

Und das ist sehr, sehr merkwürdig.

26th Feb, 2009

Alice und Jasper

(no subject)

"Ich fragte mich, ob sie letztlich wohl Paris geheiratet hätte, ihren Eltern zuliebe, um des lieben Friedens willen. Nein, wahrscheinlich nicht, dachte ich. Aber in der Geschichte erfuhr man nicht viel über Paris. Er war nur ein Platzhalter, eine Bedrohung, jemand, der sie zum Handeln zwang.
Aber wenn an Paris nun mehr dran gewesen wäre? Wenn er Julias Freund gewesen wäre? Ihr allerbester Freund? Wenn er der Einzige gewesen wäre, dem sie die entsetzliche Geschichte mit Romeo anvertrauen konnte? Der Einzige, der sie verstand und der ihr das Gefühl gab, halbwegs menschlich zu sein? Wenn er geduldig und freundlich wäre? Sich um sie kümmerte? Wenn Julia wüsste, dass sie ohne ihn nicht überleben könnte? [...] Und ... wenn sie Paris nun liebte? Nicht wie Romeo. Nicht im Entferntesten, nein. Aber doch so sehr, dass sie ihn auch glücklich sehen wollte?
Jacobs langsamer, tiefer Atem war das einzige Geräusch im Zimmer - wie ein Schlaflied, das man einem Kind vorsummte, wie das Flüstern eines Schaukelstuhls, wie das Ticken einer alten Uhr ... So klang Trost."


'New Moon' by Stephenie Meyer

22nd Feb, 2009

Alice und Jasper

(no subject)

»Komm und spiel mit mir«, schlug ihm
der kleine Prinz vor. »Ich bin so traurig...«
»Ich kann nicht mit dir spielen«, sagte
der Fuchs. »Ich bin noch nicht gezähmt!«
»Ah, Verzeihung!« sagte der kleine
Prinz.
Aber nach einiger Überlegung fügte er
hinzu:
»Was bedeutet das: 'zähmen'?«
»Du bist nicht von hier, sagte der Fuchs,
»was suchst du?«
»Ich suche die Menschen«, sagte der
kleine Prinz. »Was bedeutet 'zähmen'?«
»Die Menschen«, sagte der Fuchs, »die
haben Gewehre und schießen. Das ist sehr
lästig. Sie ziehen auch Hühner auf. Das ist
ihr einziges Interesse. Du suchst Hühner?«
»Nein«, sagte der kleine Prinz, »ich
suche Freunde. Was heißt 'zähmen'?«
»Das ist eine in Vergessenheit geratene
Sache«, sagte der Fuchs. »Es bedeutet:
sich 'vertraut machen'.«
»Vertraut machen?«
»Gewiß«, sagte der Fuchs. »Du bist für
mich noch nichts als ein kleiner Knabe, der
hunderttausend kleinen Knaben völlig
gleicht. Ich brauche dich nicht, und du
brauchst mich ebensowenig. Ich bin für
dich nur ein Fuchs, der hunderttausend
Füchsen gleicht. Aber wenn du mich
zähmst, werden wir einander brauchen. Du
wirst für mich einzig sein in der Welt. Ich
werde für dich einzig sein in der Welt...«
»Ich beginne zu verstehen«, sagte der
kleine Prinz. »Es gibt eine Blume... ich
glaube, sie hat mich gezähmt...«
»Das ist möglich«, sagte der Fuchs.
»Man trifft auf der Erde alle möglichen
Dinge...«
»Oh, das ist nicht auf der Erde«, sagte
der kleine Prinz.
Der Fuchs schien sehr aufgeregt:
»Auf einem anderen Planeten?«
»Ja.«
»Gibt es Jäger auf diesem Planeten?«
»Nein.«
»Das ist interessant! Und Hühner?«
»Nein.«
»Nichts ist vollkommen!« seufzte der
Fuchs.
Aber der Fuchs kam auf seinen
Gedanken zurück:
»Mein Leben ist eintönig. Ich jage
Hühner, die Menschen jagen mich. Alle
Hühner gleichen einander, und alle
Menschen gleichen einander. Ich langweile
mich also ein wenig. Aber wenn du mich
zähmst, wird mein Leben wie durchsonnt
sein. Ich werde den Klang deines Schrittes
kennen, der sich von allen andern
unterscheidet. Die anderen Schritte jagen
mich unter die Erde. Der deine wird mich
wie Musik aus dem Bau locken.

Und dann schau! Du siehst da drüben die
Weizenfelder? Ich esse kein Brot. Für
mich ist der Weizen zwecklos. Die
Weizenfelder erinnern mich an nichts. Und
das ist traurig. Aber du hast
weizenblondes Haar. Oh, es wird
wunderbar sein, wenn du mich einmal
gezähmt hast! Das Gold der Weizenfelder
wird mich an dich erinnern. Und ich werde
das Rauschen des Windes im Getreide
liebgewinnen.«
Der Fuchs verstummte und schaute den
Prinzen lange an:
»Bitte... zähme mich!« sagte er.
»Ich möchte wohl«, antwortete der
kleine Prinz, »aber ich habe nicht viel Zeit.
Ich muß Freunde finden und viele Dinge
kennenlernen.«
»Man kennt nur die Dinge, die man
zähmt«, sagte der Fuchs. »Die Menschen
haben keine Zeit mehr, irgend etwas
kennenzulernen. Sie kaufen sich alles fertig
in den Geschäften. Aber da es keine
Kaufläden für Freunde gibt, haben die
Leute keine Freunde mehr. Wenn du einen
Freund willst, so zähme mich!«
»Was muß ich da tun?« sagte der kleine
Prinz.
»Du mußt sehr geduldig sein«,
antwortete der Fuchs. »Du setzt dich zuerst
ein wenig abseits von mir ins Gras. Ich
werde dich so verstohlen, so aus dem
Augenwinkel anschauen, und du wirst
nichts sagen. Die Sprache ist die Quelle
der Mißverständnisse. Aber jeden Tag
wirst du dich ein bißchen näher setzen
können...«
Am nächsten Morgen kam der kleine
Prinz zurück.
»Es wäre besser gewesen, du wärst zur
selben Stunde wiedergekommen«, sagte
der Fuchs. »Wenn du zum Beispiel um vier
Uhr nachmittags kommst, kann ich um drei
Uhr anfangen, glücklich zu sein. Je mehr
die Zeit vergeht, um so glücklicher werde
ich mich fühlen. Um vier Uhr werde ich
mich schon aufregen und beunruhigen; ich
werde erfahre, wie teuer das Glück ist.
Wenn du aber irgendwann kommst, kann
ich nie wissen, wann mein Herz da sein
soll... Es muß feste Bräuche geben.«
»Was heißt 'fester Brauch'?«, sagte der
kleine Prinz.
»Auch etwas in Vergessenheit
Geratenes«, sagte der Fuchs. »Es ist das,
was einen Tag vom andern unterscheidet,
eine Stunde von den andern Stunden. Es
gibt zum Beispiel einen Brauch bei meinen
Jägern.

Sie tanzen am Donnerstag mit dem
Mädchen des Dorfes. Daher ist der
Donnerstag der wunderbare Tag. Ich gehe
bis zum Weinberg spazieren. Wenn die
Jäger irgendwann einmal zum Tanze
gingen, wären die Tage alle gleich und ich
hätte niemals Ferien.«
So machte denn der kleine Prinz den
Fuchs mit sich vertraut. Und als die Stunde
des Abschieds nahe war:
»Ach!« sagte der Fuchs, »ich werde
weinen.«
»Das ist deine Schuld«, sagte der kleine
Prinz, »ich wünschte dir nichts Übles, aber
du hast gewollt, daß ich dich zähme...«
»Gewiß«, sagte der Fuchs.
»Aber nun wirst du weinen!« sagte der
kleine Prinz.
»Bestimmt«, sagte der Fuchs.
»So hast du nichts gewonnen!«
»Ich habe«, sagte der Fuchs, »die Farbe
des Weizens gewonnen.«
Dann fügte er hinzu:
»Geh die Rosen wieder anschauen. Du
wirst begreifen, daß die deine einzig ist in
der Welt.
Du wirst wiederkommen und mir adieu
sagen, und ich werde dir ein Geheimnis
schenken.«
Der kleine Prinz ging, die Rosen
wiederzusehen:
»Ihr gleicht meiner Rose gar nicht, ihr
seid noch nichts«, sagte er zu ihnen.
»Niemand hat sich euch vertraut gemacht
und auch ihr habt euch niemandem vertraut
gemacht. Ihr seid, wie mein Fuchs war.
Der war nichts als ein Fuchs wie
hunderttausend andere. Aber ich habe ihn
zu meinem Freund gemacht, und jetzt ist er
einzig in der Welt.«
Und die Rosen waren sehr beschämt.
»Ihr seid schön, aber ihr seit leer«,
sagte er noch. »Man kann für euch nicht
sterben. Gewiß, ein Irgendwer, der
vorübergeht, könnte glauben, meine Rose
ähnle euch. Aber in sich selbst ist sie
wichtiger als ihr alle, da sie es ist, die ich
begossen habe. Da sie es ist, die ich unter
den Glassturz gestellt habe. Da sie es ist,
die ich mit dem Wandschirm geschützt
habe. Da sie es ist, deren Raupen ich
getötet habe (außer den zwei oder drei um
der Schmetterlinge willen). Da sie es ist,
die ich klagen oder sich rühmen gehört
habe oder auch manchmal schweigen. Da
es meine Rose ist.«
Und er kam zum Fuchs zurück:
»Adieu«, sagte er...
»Adieu«, sagte der Fuchs. »Hier mein
Geheimnis. Es ist ganz einfach: man sieht
nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche
ist für die Augen unsichtbar.«
»Das Wesentliche ist für die Augen
unsichtbar«, wiederholte der kleine Prinz,
um es sich zu merken.
»Die Zeit, die du für deine Rose
verloren hast, sie macht deine Rose so
wichtig.«
»Die Zeit, die ich für meine Rose
verloren habe...«, sagte der kleine Prinz,
um es sich zu merken.
»Die Menschen haben diese Wahrheit
vergessen«, sagte der Fuchs. »Aber du
darfst sie nicht vergessen. Du bist
zeitlebens für das verantwortlich, was du
dir vertraut gemacht hast. Du bist für deine
Rose verantwortlich...«
»Ich bin für meine Rose
verantwortlich...«, wiederholte der kleine
Prinz, um es sich zu merken.
 

genius of weirdness

"Alle Menschen sind böse, und du bist einer von ihnen Karen, du bist eine der schlimmen Bösen ..."

Sagte mir mal jemand, schon Ewigkeiten her, am Abend einer langen sinnlosen Feier. Hatte ich wieder vergessen, aber gerade war ich auf der Suche nach einem sehr wertvollen und kurzzeitig verlorengegangenen Schriftstück und fand mich dann beim sortieren meiner berühmten namenlosen Briefe wieder.

Ich mag die vielen nichtrausgelassenen Sachen nicht. Und ich mag die Leere hier drin nicht, immer mal nur ein paar Lyrics und sinnloses Blabla. Deshalb. Eine Art Flashback, eine Art ... Dinge, die mir aufgefallen sind beim Lesen.

Ich hab mal wieder Lust, mir selbst ein bisschen näher zu kommen.

23.11.2007

„... es ist schon etwas anderes, was großes neues! Wie bereitet man sich richtig darauf vor, Tante zu werden? Ist wirklich krass. Ich denke, ich muss das wirklich erst einmal verdauen und es wird mir besser gehen, wenn ichs Jabbi erzählt habe und ich ihn zum Austausch irgendwie habe. Die Bande zwischen Geschwistern sind extrem mysteriös, oder?

Wir sind blutsverwandt. Dasselbe Blut, dasselbe Erbgut. Komplett unterschiedlich und so merkwürdig tief verbunden. Sind alle Geschwister so gleich? Oder würde ich das trotzdem so fühlen, wenn ich nicht hierher gehörte, nur ein adoptiertes Kind wäre, ganz woanders zu Hause?

 

[…]

 

Dass das die Sehnsucht ist, das 'Meer in mir'. Alles läuft auf diesen Punkt zu, Anfang und Ende, die GANZ große Symphonie, das Lied, welches mich leise ruft, das Licht, welches mich am Leben erhält und schrecklich blendet, die Nacht, die ich fürchte und herbeisehne. Bin ich denn verrückt? Warum sehe ich sonst alles so klar im inneren meines Kopfes? (…) … die Magie, die mich umgibt und an die ich so gern glaube und der ich meine Augen öffnen mag … ist denn all das nur der Wahnsinn einer kaputten Seele?

 

[…]

 

Dein seichtes Lächeln ist genug, es war immer genug und wird mich wohl wieder retten, wieder und wieder. „... meine Liebe wird nicht vergehen.“ (…) Dein Feuer hat mich so nachhaltig verbrannt, dass ich die Wunden niemals heilen will. Die Narben ergeben ein so wunderschönes Muster. (…)

'Manche Dinge ändern sich.' - 'Manche Dinge ändern sich nie.'

 

Deine K.“

 

 

30.11.2007

 

„Es ist unglaublich, aber es tut immer noch weh. Schmerz, Angst, Verlust, alles verliert seinen Halt gegenüber der Eifersucht. Ich will [ihr] nicht böse sein, (…), es ist nur dieser dauernde Wechsel – Hoffnung, Daran-glauben, Gewissheit gegen diese verdammte Eifersucht. Es ist jedes kleine Stück - (…) Er hat sich bewusst für sie entschieden und ich bin plötzlich, nach allem, nur noch der lästige Störfaktor, vielleicht teilweise mal Kuppelhilfe. (…)
Und ich bin die Kindische, die nicht-loslassen-Könnerin, die nicht-vergessen-Könnerin, die Eifersüchtige. Und die will ich eigentlich nicht sein. Was ist falsch gelaufen? (…)
Ich gehöre nicht hierher, trotzdem habe ich alle Verbindungen geschlossen und kann nicht mehr weg. Zum Entscheidungszeitpunkt ist alles falsch gelaufen, ich hätte gehen sollen (…) aber diese dummen, allzu menschlichen Gefühle haben mich festgetackert.

(…) Ist das jetzt die neue Gewissheit? 'Unglück bis zum seligen Ende?' Die Sucht, die einfach nicht mehr endet, die Gewissheit, den einzigen Fehler begangen zu haben, der nicht mehr zu tilgen ist?
Und niemand bei mir am Ende aller Dinge?

Natürlich wird jetzt Winter. Und was – WAS – soll ich machen? Irgendwie ist alles falsch und doch richtig. Am Ende ist es nur eine Frage von Bedeutung. Nicht warum.

(...)

Wo bist du?

(…)

keine Unterschrift, denn welcher Name ist denn nun der meine?“

 

 

30.11.2007 – abends

 

ich hab Angst. (…)

 

Ich hab keinen Schimmer, was in mir eigentlich los ist. Liebe ich ihn denn wirklich immernoch, aber wie denn? Ich vermisse ihn, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass ich mir das nur einrede. Ich will einfach nur wieder verliebt sein, kann es mir aber nicht vorstellen, jemals wieder für irgendjemanden so etwas empfinden zu können. Und wieder klingt das so kitschig – wie schreibt man wohl einen Liebesbrief, ohne sich total furchtbar bescheuert vorzukommen? Ein 'Ich liebe dich', was nie zu dem kommt, an den es gerichtet ist, weil er es nicht hören kann, schrumpelt sofort zusammen und wird rot weil es sich schämt. Man darf, sollte, es nicht an der Luft verpuffen lassen.

 

Aaaaaaach, scheiße! Was soll man noch sagen … nimm's mit Humor, die einzige Waffe, die man immer hat.

 

(…)

 

Karen.“

 

 

09.01.2008

 

Anyway, ich bin wieder vollkommen verwirrt. (…) Liebe? Oh, shut up!

 

(…)

Was soll ich denn jetzt machen? Ich hab Angst vor den Vorprüfungen, Angst vorm Abi, Angst vorm Umziehen, Angst vorm Studieren, Angst vorm Entscheidungen treffen, Angst vorm Leben. Wo ist die Leichtigkeit hin? Die Relation für die Dinge, die wichtig sind, für die, die keine Rolle spielen? Dresden, Jena, sonstwo? Mein Leben oder […] ? Oder das eine, überraschende Ereignis, mit dem ich NIE rechnen würde? (…)

Und ich denke, dass ich mich selbst um das Nonplusultra gebracht habe. (…) Aber wie findet man denn eigentlich den Weg wieder zurück? Es fehlt mir so … einfach der Schutz und die Gewissheit. Das sind meine Bauchschmerzen. Das ist die Angst in allem.

(…)
Ich will es, vielleicht, versuchen. Ich will wieder das große, BÄM- und GONG-geschmetterte 'JA'. Wie in dem einen Scheibenweltbuch, Alles Sense? Eine Seite, wo nur das

JA.

draufsteht. Hihi!

 

(…)
Wünsch mir Glück!

(Morgen soll schön werden. Bittebittebittebittebittebittebittebittebittebittebittebitte!)

 

Das Kind, das nie erwachsen wurde und nie richtig vergessen konnte. Haha.

Leia?“

 

 

 

 

 

 

10.01.2008

 

Ich weiß nicht so richtig, was ich dir schreiben will. Einfach: Ich hab Angst. Und gleichzeitig hab ich mich gerade wieder beruhigt.

 

'Lass uns nicht verloren sein.' Satz aus der Losung heute. (…) Lass mich nicht verloren sein, lass mich nicht verloren sein …. das kann man schön singen. Schreien. Denken. Und Flüstern (wenn man gerade weint.)

 

(…)

In mir drin wird es grad warm, ganz warm. Vielleicht schmilzt der Knoten in meinem Buch einfach. Wobei schmelzen nicht richtig ist. Es ist viel sanfter.

Vorhin wollte ich schreiben. … ich will einfach einmal richtig weinen. Meine Augen tun zwar weh, aber weinen kann ich einfach nicht. Vielleicht bin ich nicht verloren.

 

(…)

 

Gleichzeitig frustriert. Was will ich? (…) Ich will sehen, dass es wahr ist. Das will ich. Mehr als alles andere. Und das ist es, was mich frustriert. Ich sperre jemanden in mir ein und lasse sie nicht heraus. Weil … ich Angst habe. Ich hab schon aufgegeben, den Fehler als nicht umkehrbar in die Ecke geschmissen. Fertig. Und die Angst zurückbehalten, verdammt zu sein.

 

(…)

 

'Eva flies away/ dreams the world so far away/ …' - und was ist mit Leia? Ich hab solche Angst.

 

(…)

 

Lass uns aufs Meerfahren.

Deine.“

 

 

15.01.2008

 

[...] hat mir vorhin von seinem ach so aufregenden Liebesleben erzählt und ich bin überrascht. Es war ein kleiner Schock am Anfang, dann wollte ich eigentlich nur Lachen, dann war ich wütend und dann … naja, ich wundere mich über mich selbst. Normalerweise hätte ich jetzt mit einem unglaublich theatralischen Auftritt meinerseits gerechnet, ein Heulanfall (gefaked) und die totale Verzweiflung – ist aber nicht so. Mir geht’s zwar komisch, aber …

 

(…)

 

Eigentlich will ich keinen Freund mehr. Ehrlich. Das hab ich ausgetestet, es war okay, aber nicht das, was ich suche. Einen anderen … eine andere Art von einem 'ihm', das suche ich.

 

Ich dachte vorhin …. es wäre echt geil, wenn ich einfach 'seine' beste Freundin sein könnte. Wenn wir fast wie Bruder und Schwester zusammen lachen würden, uns immer alles erzählen und uns bei unserem Liebeskummer gegenseitig trösten. Kumpelabende zusammen, Bier trinken und die ganzen verrückten Filme gucken. Verrückten Scheiß machen. Mitten in der Nacht zusammen durch die Stadt rennen und so lange lachen, bis wir beide weinen und uns die Bäuche halten. Hey oh. Betrunken zusammen nach Hause wandern. Zusammen auf einer Brücke sitzen und auf den Sonnenaufgang warten. Stundenlang nicht reden. Sich anschauen und wissen, was der andere denkt. Ohne 'die' Liebe.

 

(…)

Vielleicht ist das die Antwort? Vielleicht ist endlich das passiert, was ich seit Monaten allen möglichen Leuten (außer Jutti) erzähle, vorzumachen gedenke. Ich kann das komische Gefühl einfach nicht einordnen. (…) Vielleicht ist das der Anfang?

(…)

Einfach das abschließen eines alten rostigen Prozesses, so dass man für etwas neues frei wird. Wer weiß … vielleicht kann ich mir es ja sogar erlauben, mal wieder an die Zukunft zu denken. Vielleicht wartet wirklich etwas auf mich … vielleicht hat man manchmal einfach recht, sitzt Jahre später wieder vor so einem lächerlichen kleinen Zettel, liest diese kleinen Träumereien und sagt sich einfach … es ist passiert. Es ist geschehen. Einmal im Leben hatte ich einfach Glück.

(…)

Vielleicht ist es das schon wert. Vielleicht.

Bleibt mir eigentlich nur noch …

(…)

Ich würde gern jemandem eine Spieluhr schenken und das Gegenstück dazu besitzen.

(…)

 

  • P.P.“

 

 

 

 

10.03.2008

 

Lange habe ich nicht geschrieben.

(…)
Und ich bin immer noch so dumpf und glaube es nicht. Niemals. Du bist. Mein allerbester Freund lässt mich nicht im Stich.

Wo ich auch hingehe, ich werde immer einen Weg zurück zu dir finden.

 

(…)

 

Ich fange wieder an, sie zu vermissen. Furchtbar sehr. Ich bin de-fredded. Und … wieder komme ich mir vor wie in einer Scheinwelt. Als wären um mich her die grauen Mauern aus Paul Austers Welt hochgeschossen. Als hätte sich (…) tiefgraue Beklemmung und schlimme Taubheit um mich herum gesetzt, in die Luft, auf mein Herz, auf meine Farben. Und keine Hermine ist hier, kein Mozart, kein Lachen.

Nur ein bisschen ginger hair.

(…)

Du und er, das WIR macht mir Hoffnung. Nimmt mir die Angst vor meinem ICH, das kein WIR mehr ist. (…)
Was soll ich da anderes tun als Lächeln?

(…)

Ich hab uns mal gemalt, in Geschichte, weißt du?“

 

 

 

 

 

21.Mai 2008

 

Ich habe mal wieder eine untrügerische Leere in mir.

Haha. Toll.

 

(…)

 

'Karen … sag mal was.' - 'Was denn?' - 'Na sag mir mal was!' - 'Ähm … Fragezeichen?' - 'Na sag mir mal, was ich jetzt machen soll. Ins […] komm ich jetzt eh nicht mehr rein und … [schweigen]' - ' … na dann kommste halt mit zu mir. Ich fahr dich heut Nacht auch heim.' - '...nee dann fährste mich bitte morgen erst heim!'

 

(…)

 

Und trotzdem … ich weiß es doch schon lange tief drin ganz genau. Ich bau mir viele Luftschlösser. Und das Ende kommt immer näher, jeden Tag. Und ich will es nicht wahrhaben. Ich nehm die Beine in die Hand und lauf davon.

 

Erinnerst du dich noch an die [...]-Zeit? Und an 'Schade, dass wir höchstens unsere Lebenszeit haben'?

 

(…) Leere. Leere Leere Leere Leere. Und trotzdem viel zu viel zum füllen. Ich hab gestern die unendliche Geschichte angesehen. Menschen ohne Hoffnung lassen sich leichter kontrollieren. Deshalb bleib ich lieber ein Narr auf Lebenszeit.

 

(…)

Es gibt kein Glück, kein Glück der Welt, was man haben kann ohne einen hohen Preis dafür zu zahlen. Manchmal den höchsten.

(…)

Manchmal hab ich einfach Angst vor meinem Mut. Schlaf wieder ein, bitte. Vielleicht will ich noch bleiben.

 

(...)

Pass auf dich auf,

alles Liebe,

Karen.“

 

 

25.05.2008

 

Heute war einer der merkwürdigen Tage.

Ich war zum ersten Mal in meinem Leben im Zirkus. Ehrlich. Uuuund da gab es diesen kleinen Jungen. 12 Jahre, hab ich hinterher so nebenbei aufgeschnappt.

Er hätte dir total gefallen, glaub mir. Er hieß Banane und das passt wirklich zu ihm.

Weißt du, als ich ihn das erste Mal gesehen hab, dachte ich 'oh, ein Kleinwüchsiger'

Er hat nämlich unglaublich coole Hände, einen Finger mehr und alle ein Stück kürzer. Das zweit Mal als ich ihn sah, hat er meine Karte eingerissen und ich hab ihm in seine kleinen Zigeuneraugen gesehen und wäre nie auf die Idee gekommen, dass er erst 12 ist. Woah. One of those moments.

Er war toll … ein kleiner Clown, ein Narr, aber so herzallerliebst … ich weiß nicht, ob er fröhlich war. Aber ich hab ihn einfach lieb gewonnen. In der Pause … oh ich sage dir … 'backstage' die Wohnwagen, eine kleine Kochstelle … ich wäre fast gestorben. Freiheit, pur und richtig, wie in eine Flasche gefüllt. Ich hatte sofort den sehnsüchtigsten Wunsch in mir, dazuzugehören, abends an diesem Feuer zu sitzen und der Sternenhimmel ist die Grenze. Und ich hätte mir am liebsten sofort Banane geschnappt und wäre mit ihm spatzieren gegangen. (…)
Wieder ein großes Loch.

Zu viel Sehnsucht, zu viel Liebe.

 

Ein kleines trauriges Mädchen mit einem blauen Kleid.“

 

8./9. August 2008

 

(…)
alles wird leer … alles wird wieder anders. Heute früh habe ich mir gewünscht, nicht mehr aufzuwachen. Heute Nacht zu sterben. Ich bin vergangen, habe geweint vor Sehnsucht nach Hause, …

Ich war entschlossen zu gehen. Was ist das jetzt? Wieder ein Test? Wieder eine Probe? Vielleicht reicht es dieses Mal nicht.

 

bitte hilf mir.

 

Alles wird leer. Weil in der Leere die Sterne wohnen.

 

Und Aniéra weint.

 

 

Es werde Licht.“

 

 

 

'etwas später im August'

 

Die Vergeblichen sind wir also. Menschen sind Wesen, in die diese Welt sich teilen will, vielleicht. Menschen sind vergeblich, vergeblich streblich, beschränkt und beschränkend, wahrscheinlich aber glücklich. Das Streben bleibt zu einfach, das Menschenschiff hat zu wenig Tiefgang.

Oh, wie ich sie beneide.

 

Die Vergeblichen? Wir sind wohl auch vergeblich, vergeblich strebend zum Irgendwas. Setze deine Hoffnung auf die Narren, denn die Narren sind bereit, weiter zu gehen und höher zu fliegen. Und länger zu bestehen, zu trotzen. Nicht aufrecht nach außen. Keine Menschen, wie man sie sich wünscht.“

 

'noch etwas später, aber es wird wohl bald Herbst'

 

Ich darf mich an ihm festhalten. Und er hält meine Hand. Er spielt mit ihr. Er hat keine Ahnung, wie sehr er mich zurückzieht. Milimeterweise ins Diesseits zurück. Aus der blauen Welt holt er mich wieder nach Hause. Langsam wird mir warm. Ganz sanft scheint die Angst wieder einzuschlafen. Sie, die sich immer in nachtblaue Gewänder hüllt, scheint am Bootssteg zu verweilen , zu verwischen, sanft zu verschweben.

Und ich kann wieder schlafen. Hab keine Angst mehr vor …

//

Er brachte mich zum Verstummen. Alles leer in mir, habe verlernt zu weinen. (…) Kann nicht sehen, was er in mir anrichtet, fragt mich, sagt mir, dass er mich nach Hause bringt. Dabei bringt er mich von zu Hause weg.

 

(…)

Es wird wieder kühl.“

 



Versucht nicht, euch über mich lustig zu machen. Die dunkle Seite kommt zurück. Haha. Ich - bin - unbesiegbar.



19th Feb, 2009

Alice und Jasper

(no subject)

For I have sworn thee fair, and thought thee bright,
Who art as black as hell, as dark as night.

9th Feb, 2009

Deppster

Ach nee ... -.-

Die zweite Prüfung steht an. Und irgendwie weiß keiner was. Oder Zitat: "Man weiß mehr als nichts, aber weniger als etwas."

Also steht man am Tag der Prüfung zeitig auf, um nochmal irgendwie was zu lernen, was zu wiederholen ... und endet damit, dass man zu nichts mehr zu motivieren ist und sich einfach nur selbst beruhigen muss.

Unsere Traumprüfung:
1. Umreißen sie kurz die Funktionsweise eines Warpantriebs und gehen Sie auf mögiche Unterschiede der Konstruktionen innerhalb der verschiedenen gelaktischen Rassen ein.
2. Halten Sie es für ratsam, nahe an ein Wurmloch heranzufliegen? Antworten Sie mit JA oder NEIN. Begründen Sie nicht!
3.Beschreiben Sie das Picard-Manöver grob. Malen Sie einen Sack Kartoffeln daneben.
4. Beschreiben Sie Ihren letzten Alptraum und ziehen Sie irgendeinen wirren Zusammenhang zu dieser Prüfung daraus!
5. Konnte Jonathan Frakes als William Riker schauspielern oder nicht ? Antworten Sie mit JA oder NEIN. Berücksichtigen Sie in einer etwaigen Begründung das Einsetzen des Bartwuchses!

[Zusatz] Wie reagieren Sie, wenn Sie mit einer völlig überlegenen Kampfflotte konfrontiert werden?
a) Sie hoffen, dass Q auftaucht und irgendwie nen guten Tag hat.
b) Frei nach dem Prinzip: Die Guten gewinnen immer!
c) Ich weiß nich ...
d) Erstma ne Tasse Earl Grey, heiß.
e) Hallo? Ich hab hier das verdammte Flaggschiff der Förderation!
f) Ach ... soll mein erster Offizier sich drum kümmern


Und die fröhliche Aussicht, wenn irgendne Aufgabe kommt, wo man was ablesen soll, was man nicht weiß die absolute Mumm-Antwort:
"Ich beauftrage einen Unteroffizier, die gemessene Spannung abzulesen!"

Mumm ist ein Charakter aus einem der Scheibenweltbücher, aber das nur am Rande.


Nun denn, lasst uns konsequent scheitern gehen.


6th Feb, 2009

Alice und Jasper

(no subject)

"Dafür, dass du so jung bist, bist du ganz schön weise."


Ein großes Kompliment von einem guten Freund. War ein schöner Moment.

Die erste Uniprüfung ist ganz und gar unspektakulär an mir vorbeigegangen. Keine Panikattacken mehr, keine schlaflosen Nächte; bin wohl seit dem Abitur doch ein winzig kleines Stück mehr erwachsen geworden.

Sarah ist heute vormittag endgültig ausgezogen. Jetzt wohne ich allein, die Wohnung ist viel größer und geräuschempfindlicher. Aber wäre ja gelacht, wenn ich mich davon in die Flucht schlagen ließe.

Meine Motivation zum Lernen (still 4 Prüfungen to go) hole ich mir von Captain Picard. Früher wollte ich immer auf der Enterprise arbeiten. Hehe.
Heute würde ich mich lieber vom Vampir beißen lassen. Jaja, wir werden alle älter und reifer. :D
Was bleibt ist die unumstößliche Aussage zum Thema Durchhaltefähigkeit, Pflichtbewusstsein (manchmal ist es wichtiger to make a difference als es zu genießen, dass man einfach bleiben könnte wo man ist und ein schönes, einfaches aber auf Augenverschließen aufgebautes Leben hat) und dem ach so verfluchten Sei-ein-guter-Mensch-du-hast-nur-dieses-Leben-dafür ... Zeug. Egal. Offensichtlich hilft es, haha.

Ja. Soll heißen: ich lebe noch. Nicht, dass meine LJ-Freunde mich noch vermissen und um mein Leben fürchten.

Drob geistiger Verwirrung zurück zum Lernstoff. Aber erst eine kleine Scrubspause.

Alles liebe.

18th Jan, 2009

im Regen

Tammany Hall - Cindy

You can't keep me from talking
Can't keep me from praising you
When you're around

But I won't make you a goddess
Won't make me a martyr
It's never worked before

And you, you loved me with your eyes Cindy
And you, you help me with your voice
You listen when my voice was void of sound
You touch me with your laugh
You show me to my smile, and you
You save me with your kiss before I drown

I can walk down Waverly
And catch a glimpse of you and you
And you and you and you with me
While I try synchronize
But you, you walk a little faster
As if romantic winds were
Keeping us in time

But you, you just turned and stared at me
I was shy could hardly speak
So then you just kissed me
Stur

(no subject)

Der einfache Satz "Das macht dich sehr menschlich, Karen" hat mich sehr bewegt. Ich weiß nicht genau, wieso. Es war nur so, als würde die gesamte Dimension einer außergewöhnlichen Freundschaft auf einen Moment projeziert und mir einiges klar machen. A touch of eternity, um es zu verschnulzen.


' ... die kommen da zwar nicht ans Wasser ran, aber ... '

Ich war letzte Nacht so traurig ... diese armen kleinen Blumen. (Scrubs, Staffel 3, Folge wasweißich, "Mein Stolz" ... das Ende. Nur zum Verständnis.)

17th Jan, 2009

Johnny

1-h-Telefonate

.... Brat mir ein' Hamster und nenn mich Schlomo!

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