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Alice und Jasper

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28th Nov, 2009

Twinnies <3

Teil 1

Gerade wollte ich schreiben, "wo bist du denn, kommst du heute noch?" und prompt löste sich das Problem in Luft auf.

Hihi, that's awesome magic.

Heute bin ich 20 Jahre und 6 Tage alt.

17th Nov, 2009

Alice und Jasper

(no subject)

"Wenn man sich mit seiner besten Freundin streitet gibt es nichts, was einen aufmuntern kann." - JD in Scrubs


Deswegen drei Dinge.

1. Das Foto.

2."ich fühl mich grad wie beim rohr frei machen
schock meines lebens"

3.
Jutti ‎(21:19):
also ich: ausklammern find ich überings doof
und er: ja das voll billig, aber wenn du da 11 aufgaben von hast *hände überm kopf rumfuchtel* da klammerste dich doch selber ein!


11th Nov, 2009

*zwinker* ^^

drain you

One baby to another says
I'm lucky to have met you
I don't care what you think
Unless it is about me
It is now my duty to completely drain you
A travel through a tube
And end up in your infection

Chew your meat for you
Pass it back and forth
In a passionate kiss
From my mouth to yours
I like you

With eyes so dilated
I've become your pupil
You've taught me everything
About a poisoned apple
The water is so yellow
I'm a healthy student
Indebted and so grateful
Vacuum out the fluids

Chew your meat for you
Pass it back and forth
In a passionate kiss
From my mouth to yours
I like you
You (x5)

solo
ahh!!!
One baby to another says
I'm lucky to've met you
I don't care what you think
Unless it is about me
It is now my duty to completely drain you
A travel through a tube
And end up in your infection

Chew your meat for you
Pass it back and forth
In a passionate kiss
From my mouth to yours
Sloppy lips to lips
You're my vitamins
I like you

- nirvana
Tags: ,

4th Nov, 2009

Twinnies <3

(no subject)

Ich glaube, niemand hat mich mehr geprägt als diese kleine Jutti. Wir haben uns komplett unsere eigene Welt gesponnen und müssen immer wieder erstaunt zusehen, wie die "Realität" sich plötzlich anpasst.
Vielleicht wissen wir auch einfach mehr.

Vielleicht wissen wir auch alles.

Ich frage mich immer, wie es möglich sein kann, so tief verbunden zu sein. Na klar gibt es die einfache Erklärung - jahrlang die täglichen Gespräche, so lernt man die Gewohnheiten kennen und kann manche Reaktion vorhersagen, wir lesen viele Sachen gemeinsam und erleben so bestimmte Erkenntnisprozesse parallel, wir waren immer einfach ähnlich gepolt, wir haben die Situation von Beeinflussen und beeinflussen lassen selbst geschaffen und stehen jetzt vor dem Endprodukt.

Ich glaube, das ist Schwachsinn.

Denn Magie ergibt viel mehr Sinn.


Wenn sie vorbei geht dann scheint es wie ein Feuerwerk
vor einem Himmel ist es sie, die ich bemerk
Ihre Königlichkeit ist nur ein Kö
nig wert
Wenn sie tanzt, dann tanzt alles, ihre Hüften und Arme,
alles erhält sich im
Licht dieser Tage.
Sie hat
die Anmut und die Reinheit, die die anderen nicht haben,
sie hat
alles was ich nicht hab.


...
We are one.


31st Oct, 2009

Alice und Jasper

Fridolin, Klappe die Dritte!

Jutti ‎(16:42):
erzähle was lustiges
 
krümel ‎(16:43):
ähm
ÄHM!
moment
 
krümel ‎(16:44):
aireahthwehn fuhr mit schlittschuhen über einen teich. fridolin beobachtete sie von unter dem eis und war - ich muss es mal so sagen - richtig genervt.
 
krümel ‎(16:45):
diese ganzen blöden menschen die dauernd auf dem teich schlittshuhfuhren machten nänmlich unglaublich hässliche geräusche dabei und unter wasser klangen die nochmal besonders ... kümmelig.
er schwamm also sowieso schon gereizt durch das mobbing seiner mitfische wütend knapp unter der eisfläche hin und her.
 
Jutti ‎(16:45):
kümmelig :-D :-D :-D :-D :-D :-D 
LOOOOOOOOOOOOOOOOL mobbing
 
krümel ‎(16:46):
da passierte es !!!
nein nochmal xD
da passierte es !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!11einself
:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D
nein jetzt mal ernsthaft
 
krümel ‎(16:47):
plötzlich gab es ein noch viel hässlicheres geräusch. ich will jetzt hier nicht anfangen mit: es klang so wie knirsch und knarsch und ratsch und bäm. denn das ist sinnlos. es klang wie: jemand bricht im eis ein und trifft auf so eiskaltes wasser, dass man dafür unverzüglich jemanden verklagen will.
fridolin schwamm schnell wie ein fisch (lol) zur einbruchsstelle. da fand er aireahthwehn. das heißt: er sah ihre füße im wasser hektisch strampeln während sie alles versuchte um nicht im eiswasser zu versinken.
 
krümel ‎(16:49):
wir erinnern uns: fridolin ist ein vorbildfisch, er ist durchzogen von den ideen und idealen der aufklärung. das heißt: er vergaß sofort all seinen ärger und seine gereiztheit und empfand mitleid mit dem mädchen. und hilflosigkeit. denn immerhin war er trotzdem nur ein fisch mit regenbogenschuppen und nicht in der lage, dem mädchen irgendwie zu helfen.
Tags:

26th Oct, 2009

genius of weirdness

Nur zu Archivierungszwecken:

krischan: "so was blödes, jetz müssen wir mit der bahn dort hin fahren (zum aufräumen)."
tobi: "ja, wir sind echt blöd. wir hätten ja auch gestern mal ein auto hier her fahren können damit wir früh zurückkommen!"
krischan: "ja, tobi, wer von uns beiden ist denn hier fürs mitdenken bekannt?"
tobi: "... die karen!"

25th Oct, 2009

Twinnies <3

... x_x

Gefühlt eine Stunde Schlaf diese Nacht. Total kaputt. Zum Glück morgen frei.

Es hat sich so gelohnt. Die Party war großartig - Dreifachgeburtstag von Daniel und Marie und dem Vollhorn Tobi :D - Auftritt war laut und spektakulär und auch so alles rundrum. Yeah.


In meiner Glücksnuss heute stand, dass ich die Gedanken meiner Mitmenschen lesen könnte. Hell I hope I do! =) <3

23rd Oct, 2009

Twinnies <3

(no subject)

Ich glaube nicht, dass ich in meinem Leben schon viele so geniale Ideen hatte wie die eine, Psychologie zu studieren.

Es ist - großartig. Ich fühl mich nicht mal besonders streberlich wenn ich einfach sage ... wow .. alles interessant. Alles irgendwie genau so, wie es sein soll.

Ich glaube wirklich, dass es gut wird. Und das ist glaube ich ebenfalls etwas, was man sehr selten behaupten kann.

Sonst bleibt alles äußerst angenehm. Diese Woche habe ich meine alten Informatikerfreunde ziemlich oft gesehen - am Montag ausversehen beim Annastadtspatziergang Marcus und Katrin (+Kai) und am Mittwoch war ich mit Elli in der Klotzschen Wahrscheinlichkeitsvorlesung, danach mit Marcus und Katrin und Daniel und Elli Kaffee trinken ... und abends bei Robert, rumquastchen und besteKumpelZeit genießen. Zu Hause gab es dann sogar als Warpgondensahnehäubchen einen Zweistundenanruf von Bruder Maximilian.

Wieder beobachte ich mich selbst und merke schon, wie ich wieder misstrauisch werde. So viel Gutes? Kann doch gar nicht ohne Haken sein ... aber trotzdem: irgendwie läuft sich gerade wirklich alles einfach richtig.

Besonders Anna und ihre Dauerfröhlichkeit ist ... herrlich. :) Und der dazugewonnene Freund Marius, ein unerwarteter Goldfund.

Nebenbei die inzwischen allabendlichen Rumlabereien mit Krischan und Musik und Blödsinn und dann wieder Jutti und Chris und ... irgendwie eine plötzlich so große Welt.

Es. Geht. Mir. Gut.

19th Oct, 2009

Twinnies <3

Traum/Paar

Das Traumpaar des Jahrhunderts
die Kranke und der Held
tanzen mit falschem Lächeln
entlang am Himmelszelt.

Die rabenschwarzen Haare
hat sie sich rot gemacht
man sollte wirklich meinen,
dass sie dann echter lacht.

Sie schwebt verwirrt in Düften
in Lichtern bunt von Schmerz
Und er verspielt in Ruhe
ihr Lachen und ihr Herz.

Und wenn es ihr zu eng wird
in seiner 'Fröhlichkeit'
sagt er: sei still und dulde
meine Zerissenheit.

Die Fenster sind klein
und das Bett ist nicht breit
Vergeben bringt Erlösung
und die Liebe mit der Zeit.
I need a hug! :)

ein scheißtag wars!

Das Traumpaar des Jahrhunderts
Die Schlampe und der Held
tanzen mit großer Geste
auf dem Parkett der Welt

Die feuerroten Haare
hat man ihr schwarz gemacht
ich hab den blassen Schimmer
die wachsen wieder nach

Sie schwebt verwirrt in Düften
in Lichtern bunt und grell
und er versäuft in aller Ruh
die Mitgift und ihr Fell

Und wenn es ihr zu eng wird
im sündhaft teuren Kleid
sagt er: Sei still und schäm dich
für deine Vergangenheit

Die Suppe ist dünn
und das Bett nicht sehr breit
der Hunger kommt beim Essen
und die Liebe mit der Zeit
*zwinker* ^^

Ein schöner Tag.

Das war heute. Ich bin zwar völlig erschlagen, weil ich meine tote Kondition natürlich wieder überschätzt habe, aber es hat sich sehr gelohnt.

Jutti sagte, es klingt wie ein tyischer Studententag. ;) Ich war mit Anna in der Stadt, was sehr schön war. Geburtstagsgeschenke sind inzwischen alle versammelt hier und ich muss nur noch meinen Transport organisieren.

Nach der ordnungsgemäßen Annaablieferung zur Vorlesung hab ich dann spontan noch mit Marcus und Katrin und Kai rumgesessen und aufgearbeitet ... danach lustiger Gang zum Bahnhof und Einkauf und all sowas ... und ich habe gemerkt: die Leute fehlen mir.  Es war sehr schön.

17th Oct, 2009

Twinnies <3

... so

und wieder hab ich den eintrag, den ich schreiben wollte, irgendwie ... naja. eliminiert.

in groben zügen sollte es werden: blabla scheiße blabla innere leere blabla krankenhaus blabla unnütz fühlen blabla schlecht blabla zukunftsangst blabla bester freund blabla conan und die beatles blabla eigentlich ist doch alles gut.

ich hab angst, dass wir alle gar nichts mehr zu sagen haben und auch ich eigentlich nicht mehr.

der grund: brutale killerspiele.

10th Oct, 2009

Alice und Jasper

Herr Schulz

Ich möchte die Rede, die Werner Schulz gestern im Gewandhaus gehalten hat, gern einfach festhalten. Ich fand sie großartig.


Rede von Werner Schulz beim Festakt im Gewandhaus

Herr Bundespräsident, Frau Bundeskanzlerin: Der Kommentar zu diesen eindrucksvollen und soeben gesehenen Bildern könnte lauten: In einer Weise, wie es die Weltgeschichte noch nicht gesehen, hat das Volk in Deutschland seine Revolution gemacht. Hat es mit wenigen Ausnahmen die Gewaltäußerungen gescheut.“

Das hat kein Drehbuchautor geschrieben, kein Westkorrespondent und schon gar nicht die Leipziger Volkszeitung. Sondern die Worte stammen von Robert Blum, dem Leipziger Deputierten der Frankfurter Paulskirchenversammlung. Er starb für die Freiheit und wurde am 9. November 1848 hingerichtet. Ein Tag, der seitdem unsere Nationalgeschichte beschreibt. Die bürgerliche Revolution mit ihrem Ringen um Demokratie und Einheit war gescheitert. Was blieb, war die deutsche Dauerhoffnung, dass es die Enkel besser ausfechten werden. Es sollte aber lange dauern und viele Opfer kosten, bis 1989 die gewaltlose Freiheitsrevolution in Erfüllung ging.

Doch die kam nicht aus heiterem Himmel, war kein spontanes Aufbegehren, sondern hatte einen langen Vorlauf. Mit dem Sprachwitz von damals würde der Volksmund heute sagen: Was lange gärt wird Mut. Denn Bürgermut gehörte schon dazu, im Herbst 89 auf die Straße zu gehen, um gegen Unfreiheit, Bevormundung, Willkür und Lüge und gegen ein bis an die Zähne bewaffnetes Regime zu demonstrieren. Nur unbedarfte Beobachter oder Zyniker bezeichnen das heute als Feierabend- oder Spaziergängerrevolution.

Im kollektiven Gedächtnis warnten die Jahreszahlen 1953, der Volksaufstand in der DDR, 56 die Aufstände in Polen und Ungarn, 68 der Prager Frühling – als die Versuche, das System zu überwinden oder umzukrempeln, brutal niedergeschlagen wurden. Und wem das nicht bewusst war, der bekam Anfang Juni 89 in Peking vor Augen geführt, wie kommunistische Machthaber auf Demokratiebegehren reagieren. Die SED-Führung hat das Massaker auf dem Tien-An-Men als Niederschlagung der Konterrevolution gebilligt und als Drohung benutzt. Noch immer heißt dieser Platz makabrerweise Platz des himmlischen Friedens. Erst vor wenigen Tagen zog dort die Armee, die sich noch immer Volksbefreiungsarmee nennt, streng abgeschirmt vom Volk an der Parteiführung vorbei.

Nein, die kommunistischen Staaten Osteuropas sind nicht zusammengebrochen oder implodiert. Gesellschaften brechen nicht einfach zusammen. Das zeigen China, Nordkorea oder Kuba. Und Revolutionen vollziehen sich nicht im Selbstlauf. Sie ereignen sich dann, wenn die oben nicht mehr können und die unten nicht mehr wollen. Wenn Menschen den Mut fassen, etwas zu tun und zu wagen, wozu sie lange nicht bereit waren.

Das war im Herbst 89 der Fall. Oder um der Implosionstheorie und den Naturwissenschaften unter uns ein besseres Anschauungsbild entgegenzuhalten; die DDR-Gesellschaft befand sich eher im Zustand einer gesättigten Lösung, die klar und durchsichtig erscheint. Nur eine kleine kritische Masse reicht aus und der Zustand schlägt vehement um. Es kommt zum massenhaften Ausflocken.

Es war der entscheidende Moment einer fortwährenden Auseinandersetzung mit dem kommunistischen System und seiner inneren Zerrüttung. Den unter Stalin errichteten Ostblockstaaten hatte es von Anbeginn an demokratischer Legitimation gefehlt. Deswegen standen die Forderungen nach Freiheit und Selbstbestimmung im Mittelpunkt der Ereignisse. Fand die wahre und folgenreiche Gedenkfeier des 200. Jahrestages der französischen Revolution im Osten Europas statt. Wurde das gelobte Leipzig tatsächlich zum Paris.
Über die Ursachen auslösenden Faktoren, den Werdegang, das Warum und Wie sind in diesem Jahr etliche Bücher erschienen, die das beschreiben und analysieren. Um es auf wenige Worte zu bringen: Die gläubigen nennen es einen Segen oder ein Wunder. Andere sprechen von extremem Glück.

Sicher – die KSZE, die Entspannungspolitik, die russischen Dissidenten, KOR, Charta 77, Solidarnosc, der konziliare Prozess, die Bürgerrechtler, das Neue Forum, die Grenzöffnung in Ungarn, der polnische Papst, Gorbatschow – das alles hat eine Rolle gespielt.

Wobei die Reformpolitik Gorbatschows nicht nur aus freien Stücken und gutem Herzen kam. Seine Machtübernahme war bereits ein Ergebnis der tiefen Systemkrise. Und als sich im Frühjahr 89 die ruhmreiche Rote Armee geschlagen aus Afghanistan zurückzog, waren auch die Grenzen der militärischen Intervention deutlich geworden. Mit Glasnost und Perestroika wollte Gorbatschow das System stabilisieren und nicht den Warschauer Pakt und die Sowjetunion auflösen. Dass er das und die deutsche Einheit dennoch zugelassen hat, dafür gebührt ihm nach wie vor Dank.

Peinlich finde ich es hingegen, wenn einem ehemaligen in Dresden stationierten KGB-Offizier, der zum Schießen bereit war und der als Präsident und Ministerpräsident für schwere Menschenrechtsverletzungen in Russland mitverantwortlich ist, der sächsische Dankesorden überreicht wird. Gerade der Freistaat Sachsen sollte wahrlich einer anderen Tradition verpflichtet sein.

Heute vor 20 Jahren sah die Messestadt Leipzig wie Wallensteins Lager aus. Auf Weisung von Honecker und Mielke sollte die Konterrevolution im Keim erstickt werden. Man war angeblich auf alles vorbereitet, nur nicht auf Kerzen und Gebete. Diesen Satz hat Erich Loest im Film Nikolaikirche dem Stasi-Einsatzleiter in den Mund gelegt. Das gleiche Zitat wird auch Horst Sindermann, dem letzten SED-Volkskammerpräsidenten, zugeschrieben. Es klingt einleuchtend – nur der Satz ist falsch.

Mit der Opposition unterm Kirchendach war man bis dahin durchaus fertig geworden. Kerzen hätte man löschen können. Aber die Lebenslichter von Tausenden auszublasen, dazu fehlte Gott sei Dank die Kaltblütigkeit und versagte die Befehlskette.

Die unerwartete Übermacht von 70 000 hatte alle Einsatzpläne zunichte gemacht und übertraf die Kapazität der geplanten Internierungslager. Dass am selben Tag nur wenige Kilometer von Leipzig entfernt, in Halle, eine kleinere Demonstration noch brutal zerschlagen wurde, bestätigt diese Einschätzung.

Menschen aus zahlreichen Orten waren nach Leipzig gekommen und haben dem Protest zum friedlichen Durchbruch verholfen. Was in den Wochen zuvor in Berlin, Leipzig und Dresden noch mit Gewalt unterdrückt wurde, war nicht mehr zu stoppen. Die Verbindung von Opposition und Ausreisewilligen war zum Sprengstoff geworden. Die massenhafte Empörung über die Verhaftungen, die Zustände und Lebensverhältnisse im Land verschaffte sich öffentlichen Raum. Die Staatsmacht war zum ersten Mal handlungsunfähig.

Die unter hohem Risiko entstandenen Fernsehbilder wirkten als Aufbruchsfanal und der Erfolg der ersten Montagsdemo breitete sich wie ein Lauffeuer aus. Von da an nahm die Zahl der Bürger in einem Land ohne Bürgerrechte unaufhörlich zu. Wurde aus der  ürgerrechtsbewegung eine Bürgerbewegung. Lief die SED der Entwicklung hinterher. Mir hat damals ein SED-Funktionär erzählt, dass er seine für den Sonderparteitag vorbereitete Rede fünfmal umschreiben musste, um sie der aktuellen Lage anzupassen. Insofern war die Maueröffnung nicht das Versehen eines schussligen Politbüromitgliedes.

Es war nicht mehr die eigenständige Entscheidung der SED-Führung, sondern eine erzwungene. Ohne den 9. Oktober in Leipzig hätte es den 9. November in Berlin nicht gegeben. Und nicht den 3. Oktober 1990. Ohne die gesteigerte Bereitschaft, auf die Straße zu gehen, hätte es den Andrang an der Bornholmer Brücke nicht gegeben. Wäre die frisch errungene Freiheit nicht sofort getestet und die Selbstbefreiung vollendet worden. Hätte das Volksfest „Waaahnsinn“ mit drei a nicht stattgefunden.

Um meinen Freunden in Plauen gerecht zu werden: Das Zurückweichen der Staatsmacht war dort bereits am 7. Oktober passiert. Nur hatte sich das leider nicht herumgesprochen und keine Ausstrahlung bekommen.

Stets betonten die kommunistischen Ideologen, dass ihnen jedes Mittel recht ist, wenn sich die Machtfrage stellt. Deswegen war der 9. Oktober 89 der Tag der Entscheidung. Weil an diesem Tag die Leipziger Montagsdemo den Beginn der friedlichen Revolution einleitete. Weil hier die Angst und die Ohnmacht – die Helfer der Diktatur überwunden wurden. Was Karl Marx allen Berufsrevolutionären mit auf den Weg gab, dass die Idee zur materiellen Gewalt wird, wenn sie die Massen ergreift, fand in Leipzig eine kreative Umsetzung. Die Idee der Freiheit wurde zur Macht der Würde. Das werktätige Volk hat die Diktatur des Proletariats gestürzt. Und das noch auf dem Karl-Marx-Platz.

In der Terminologie Lenins, dem Altmeister der organisierten Revolution, war das eine Revolution Neuen Typus. Eine Revolution ohne Gewalt, theoretisches Konzept und ausgewiesene Avantgarde. Ohne Führer – obwohl einer der Akteure so heißt. Doch der vorname Christian verweist auf die religiöse Zugehörigkeit und den großen Anteil beherzter Theologen, von Albani, Eppelmann, Falcke, Gauck, Lietz, Meckel, Misselwitz, Schorlemmer bis hin zu Christoph Wonneberger, dem Initiator der Friedensgebete.

Es war ein gleichzeitiger Aufbruch etlicher Oppositionsgruppen ohne Drahtzieher und Rädelsführer. Wenn es einen Anführer gab, dann war es die Stadt Leipzig. Keine Heldenstadt, eine nach Sowjetkultur klingenden Übertreibung. Vielleicht erkennt man die Helden eher daran, dass sie keine sein wollen.

Es war eine Revolution, bei der Kerzenwachs und kein Blut floss. Demonstranten Transparante statt Waffen in den Händen hielten. Es erfolgte kein Sturm auf die Bastille, sondern die Besetzung der Runden Ecke und sämtlicher Stasizentralen. Die Akteure gingen nicht auf die Barrikaden, sondern an die Runden Tische. Dem Sturz der Nomenklatura folgten kein Wohlfahrtsausschuss und „Thermidor“, sondern frei gewählte demokratische Parlamente. Der friedliche Ablauf entfaltete eine enorme zivilisatorische Kraft, die im Dominoeffekt ein totalitäres System mit seiner verquasten Ideologie zum Einsturz bracht. Vom Runden Tisch in Polen, der friedlichen Revolution in der DDR, der samtenen in der CSSR bis zur singenden im Baltikum war dies ein eindrucksvoller Beitrag zur Bürgergesellschaft. Das Erringen von Freiheit und Bürgerrechten, ohne dass dafür andere Menschen geschlachtet wurden. Menschenrechte, die ein Staat nicht zu gewährleisten, sondern zu respektieren hat, wie unsere frisch gekürte Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller ausgezeichnet beschreibt.

Die friedliche Revolution war auch eine humane Revolution. Die alte Machtelite kam weitgehend ungeschoren davon. Stasi in den Tagebau, nicht in den Bau, hieß die Devise. Die SED rettete sich und ihr Vermögen. Heute fordert die Linke zu Recht Schadenersatz von Bankern, ohne der Logik zu folgen, dass Gleiches auch für die Verantwortlichen eines Staatsbankrottes zutrifft.

Es ist höchste Zeit, die Wende, diese erfundene Rettungsformel von Egon Krenz, gegen den Begriff der friedlichen Revolution auszutauschen. Denn die Ablehnung dieses Begriffs reiht sich ein in die Serie der Verklärung und Verharmlosung. Heute erfahren wir eine DDR, die es so schön nie gegeben hat. Natürlich gab es auch anständiges Leben im falschen System. Doch das sollten wir gut auseinanderhalten.

Die friedliche Revolution war im Kern auch eine protestantische Revolution. Denn der bahnbrechende Ruf „Keine Gewalt“ ist die prägnante Zusammenfassung der Bergpredigt, der revolutionärsten Stelle im Evangelium. Ausgerechnet im Müntzerjahr, das Erich Honecker Anfang 89 anlässlich des 500. Geburtstages des Reformators mit der Verkündung einleitete, dass die Mauer noch in 50 oder 100 Jahren stehen werde, sollte das Monstrum fallen. Allerdings nicht durch das Gewaltrecht des Guten, das Müntzer predigte, sondern eher durch zivilen Widerstand im Sinne Bonnhöfers und dem Gründungsmotiv der DDR-Friedensbewegung „Schwerter zu Pflugscharen“.

Vorwiegend waren evangelische Kirchen das Basislager der Revolution. Nie Gewerkschaftsgebäude, Rat- oder Kulturhäuser oder gar Universitäten. Von den Friedensgebeten und Fürbittandachten, die sich oft zu Bürgerforen ausweiteten, ging es direkt auf die Straße. Mit einer Mischung aus entschlossenem Ernst, protestantischem Gestus und geradezu entwaffnender Vernunft und Disziplin, welche die Aggressionsgefahr gebannt hat.

Aber machen wir uns nichts vor, liebe Schwestern und Brüder, es war eine Minderheit in der Kirche, diese Kirche von unten, die sich der braven Anpassung einer „Kirche im Sozialismus“ widersetzt hat, die anders gedacht und gelebt hat. Ihnen ist es zu verdanken, dass die Kirche, die längst keine „Volkskirche“ mehr war, für kurze Zeit zu einer Kirche des Volkes und Ausgangspunkt der Revolution wurde.

Manche beklagen, dass die Revolution kein Lied hervorgebracht hat. Gesungen wurde die Internationale. Die außerhalb vom Palast der Republik wie der Abgesang auf die DDR klang. Die Völker Osteuropas hörten die Signale und richeten sich auf zum letzten Gefecht. Doch die Menschenrechte, die ihnen die kommunistische Internationale versprochen hatte, mussten sie schon selbst erkämpfen.

Dabei gab es ein Lied, das den Sound der Revolution bestimmt hat. Mit „Wir sind das Volk“ wurde eine Zeile aus dem Revolutionslied „Trotz alledem“ von 1848 skandiert. Ferdinand Freiligrath schrieb damals: „Wir sind das Volk, die Menschheit wir / Ihr hemmt uns, doch ihr zwingt uns nicht!“

Hier schließt sich die Geschichte und greift die unerfüllte Sehnsucht nach Freiheit und Einheit auf. Erscheint das Schwarz-Rot-Gold, das Freiligrath im März 48 beschrieben und Robert Schumann in Dresden vertont hat, plötzlich als Fahnenmeer vor der Ruine der Frauenkriche. Ein nationales Bekenntnis, frei von Nationalismus. Der Sozialismus in den Farben der DDR hatte plötzlich ein Loch. Das sprach- und fassungslose ND hätte wenigstens im Stil der Taz titeln können: „DDR Fahne ohne Emblem – das ist der Hammer“. Der Leipziger Maler Walter Eisler hat das Schwarz-Rot-Gold im Herbst 89 in der Montagsdemo festgehalten. Ein Bild, das in die Nationalgalerie gehört, weil es den langen Weg unserer Demokratie von der Paulskirche über die Nikolaikirche bis zum gesamtdeutschen Parlament erfasst.

Wir brauchen kein in Stein gemeißeltes Freiheits- und Einheitsdenkmal. Statt einer Kunstinstallation sollten wir lieber die authentischen Orte bewahren und als Gedenk- und Begegnungsstätten pflegen. Die Kirchen der Revolution. Das Stasigefängnis in der Erfurter Andreasstraße und den Grenzübergang Marienborn, wo man den Wert von Freiheit und Einheit nachhaltig versteht.

Auch der Text unserer Nationalhymne stammt aus dem 19. Jahrhundert. Die friedliche Revolution hat allerdings die Rangfolge verändert: Freiheit, Recht und Einigkeit sind des Glückes Unterpfand. Und wer immer das erfunden hat: die Vollendung der inneren Einheit. Es klingt wie die Suche nach der blauen Blume der Romantik. Die Einheit existiert. Die vielbesagte Mauer in den Köpfen ist oft nur das Brett davor. Anstatt ständig unsere Einheit zu suchen und zu beschwören, sollten wir lieber unsere Freiheit in Vielfalt feiern. Und damit verbunden nicht nur das unendliche Gefühl von Glück und Dankbarkeit mitnehmen, sondern auch den Auftrag: Die Revolution geht weiter / Denn noch immer ist ihr Ruf „Wir sind das Volk“ – der Anspruch nach direkter Demokratie und Mitbestimmung nicht erfüllt.

Herr Bundespräsident, Sie haben nach Ihrer Wiederwahl den Vorschlag erneuert, dass der nächste Präsident vom Volk gewählt werden sollte. Doch ich befürchte: Eher haben die Inder einen Unberührbaren auf dem Mond abgesetzt, als dass die deutschen Parteien auf ihr Vorrecht verzichten, die Wahl des Bundespräsidenten unter sich auszumachen.

Besser wäre es, wir würden gemeinsam dafür sorgen, dass endlich der Artikel 146 GG eingelöst wird. Die Hoffnung, dass sich das deutsche Volk eine Verfassung gibt, die Volksentscheide ermöglicht. Allein die CDU sperrt sich noch dagegen. Aber Frau Bundeskanzlerin, liebe Angela Merkel, es müsste doch zu machen sein, dass die letzte verbliebene Volkspartei hier dem Volk entgegenkommt.

Wir dürfen die Demokratie nicht nur den Berufspolitikern überlassen. Gerade nach vielversprechenden Wahlkämpfen nach dem Motto: „Bieten wetterfesten Schirm ohne Gestell, an dem die Bespannung fehlt“ – ist es für die Bürgerinnen und Bürger wichtig, auch nach den Wahlen noch gefragt zu sein und die Politik beeinflussen zu können.

Hier im Leipziger Gewandhaus haben die Veranstaltungen meist ein nachklingendes Finale. Darum sage ich: Auch nach diesem Jubiläumsjahr und all den Feiern gilt es, die Geschichte der friedlichen Revolution, die Geschichte einer gelungenen Revolution wach zu halten. Weil sich unsere Zukunft auch in der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit entscheidet. Und weil die Generation des Nach-Mauer-Falls, die heute vor anderen Herausforderungen steht, weil auch die erfahren sollte, wie man Angst überwinden und Zivilcourage lernen kann und warum wir uns weiter für Gewaltfreiheit, Frieden, Demokratie, soziale Gerechtigkeit und kulturelle Vielfalt engagieren müssen.

Das Vermächtnis der friedlichen Revolution gehört nicht ins Museum. Wir war‘n nicht das Volk – sondern wir sind das Volk.


3rd Oct, 2009

Alice und Jasper

... merkwürdige Merkwürdigkeiten

" Manchmal hab ich einfach Angst vor meinem Mut. Schlaf wieder ein, bitte. Vielleicht will ich noch bleiben. "

.. wow.  Ich hab keine Ahnung.
Lufttänzerin

... thihi!

Vor ewigen Zeiten geschrieben. Grad wiedergefunden, einfach herrlich. Diese Formulierung! Aber ich meine es immer noch so.

"Ich dachte vorhin …. es wäre echt geil, wenn ich einfach 'seine' beste Freundin sein könnte. Wenn wir fast wie Bruder und Schwester zusammen lachen würden, uns immer alles erzählen und uns bei unserem Liebeskummer gegenseitig trösten. Kumpelabende zusammen, Bier trinken und die ganzen verrückten Filme gucken. Verrückten Scheiß machen. Mitten in der Nacht zusammen durch die Stadt rennen und so lange lachen, bis wir beide weinen und uns die Bäuche halten. Hey oh. Betrunken zusammen nach Hause wandern. Zusammen auf einer Brücke sitzen und auf den Sonnenaufgang warten. Stundenlang nicht reden. Sich anschauen und wissen, was der andere denkt. Ohne 'die' Liebe."

Das geht übrigens wirklich.


Und die Spieluhr würde ich trotzdem gern verschenken. Man kann sich nämlich übrigens auch selbst bescheißen. Wow, nicht wahr?

"Und ich bin immer noch so dumpf und glaube es nicht. Niemals. Du bist. Mein allerbester Freund lässt mich nicht im Stich.

Wo ich auch hingehe, ich werde immer einen Weg zurück zu dir finden. "

Auch das hat sich übrigens als richtig herausgestellt.


" 'Karen … sag mal was.' - 'Was denn?' - 'Na sag mir mal was!' - 'Ähm … Fragezeichen?' - 'Na sag mir mal, was ich jetzt machen soll. Ins […] komm ich jetzt eh nicht mehr rein und … [schweigen]' - ' … na dann kommste halt mit zu mir. Ich fahr dich heut Nacht auch heim.' - '...nee dann fährste mich bitte morgen erst heim!' "

Höhöhöhö. Das war auch lustig, übrigens. Ich musste damals schon sehr in mich reinlachen und auch jetzt kann ich mir ein grinsendes Kopfschütteln nicht verkneifen.
Zum Glüüück ist man nicht immer doof und lernt aus manchen Sachen einfach. Hehehe. Ach, nee! Das war was.
Alles gut ausgegangen. Im Nachhinein finde ich das einerseits ziemlich erstaunlich, andererseits eigentlich auch nicht. War klar, denn immerhin reden wir hier von Gott und der Welt und allem.



Vielen Dank.




 



9th Sep, 2009

Alice und Jasper

Namen ...

Heute ist mein Tauftag und ich denke über Namen nach. (Während ich kaffeeschlürfend bei Jutti am Pc sitze)


... seid ihr glücklich mit dem Namen, der euch von euren Eltern gegeben wurde?

17th Jul, 2009

Alice und Jasper

Friesche Oranschn, aus meine Garten, aber hallo!

Ich saß mit Julia zusammen bei unserem Cousin Johannes auf dem Dach und wir haben Tee getrunken. Dabei der einfache Gedanke: Familie sind die Leute, denen man nichts mehr beweisen muss.

War schön. Ich vermisse meine Freunde zum täglichen labern.

Es geht mir seltsam.

15th Jul, 2009

Alice und Jasper

Piraten, Ninjas und Vampire...

Ich sitze in der Wohnung meiner Schwester in Berlin und habe sie gerade mit ihrem Mann zusammen ins Kino entlassen. Und denke gerade über Kinder nach und vor allem, wie Eltern zu ihren Kindern sind.

Cornelia, eine meiner vielen Cousinen, war da eher waghalsig, während meine Schwester sehr beschützend ist. (Vor allem denke ich interessanterweise nur daran, wie die Mütter sich ihren Kindern gegenüber verhalten. Die Väter, so grad vor meinem geistigen Auge, verhalten sich da alle gleich.)


Seit vielen Monaten hab ich schon das Gefühl, dass ich nichts mehr zu sagen habe, nur noch laber, um die Zeit herumzubringen.

Ich sehe jetzt nach Siri, die sich im Nachbarzimmer herumdreht.

Seltsam.

8th Jul, 2009

Alice und Jasper

nach knapp 2h Schlaf ...

Kurz vor 5 ist eine exzellente Zeit zum LJen. Ich bin zwar extrem müde, aber irgendwie ist Schlafen grad nicht möglich.

Ich habe meine Eltern am Bahnhof abgeliefert, jetzt sind sie auf mehr oder weniger direktem Weg nach Australien. Zwischstop: Malaysia, kurz bei Conrad vorbeischauen.
Jutti und Chris sind im Urlaub und von mir hier sehr gemisst.

Jetzt gerade ist meine gesamte ICQlist rot gefärbt, nur Yaya, eine alte Internetfreundin aus China ist online. Sie hat einen Freund in den USA und weil es für sie sehr schwer wäre, sich öfter zu sehen, haben sie entschieden, jetzt zu heiraten. Wenn sie also nach 3 - 12 Monaten ihr Verlobtenvisum hat, setzt sie über und fängt da ein neues Leben an. Arbeit? "Naja, mal sehen..."

Vor Jacko kann man sich kaum verstecken, habe mich gestern Abend selbst dabei erwischt, nach den ZDFnachrichten einfach nicht auszumachen sondern der Trauerfeier wenigstens bis 21 Uhr noch beizuwohnen. Seltsam.

Eigentlich würde ich jetzt am liebsten sofort bei Anne anrufen.

Ich bekomme in letzter Zeit meine Gedanken gar nicht mehr richtig zusammen. Sie springen von Thema zu Thema zu Idee zu Idee zu Gedankengang zu Gedankengang ... bald bin ich in Berlin bei Birgit und Ehren und Siri und freue mich darauf wie nischt, danach gehts irgendwann nach Taizè, wo ich mich auch nur aufs Reden mit Beeeeenno freue. Also nicht nur natürlich.

Ich geb's auf.

Love is for losers.

8th Jun, 2009

Alice und Jasper

"so ein bart und so eine frisur, da ist sogar der quellmalz neidisch" (c. lasner)

Ganz viel ist passiert in letzter Zeit. Da weiß man gar nicht mehr, wo man eigentlich anfangen soll.

Deswegen das, was wesentlich ist und zählt. Es geht mir gut. Ich habe viele viel zu liebe Menschen um mich her. Meine Nichte, die kleine neue, ist jetzt schon ein Jahr alt.

Ich bin umgezogen (hab ich bestimmt schonmal erwähnt) und freue mich sehr an der neuen Wohnung. Sassi ist wieder da. Die nächste Zeit wird stressig. Hier was zu feiern, da Abiball, dann gehen meine Eltern nach Australien und Ende Juli ist schon Taizé und das Semester vorbei und alles wird wieder anders.

Trotz allem: es geht mir gut.

Mehr später. Soll nur heißen: ich lebe.

18th May, 2009

Alice und Jasper

... diese Jutti!

Während ich Jutti erzählte, wie in meinem Freundeskreis mit dem Problem, ein passables Bild zum aufhängen in meinem Zimmer gefunden werden könne umgegangen wird, fand die erste Jutti'sche Theorie Einzug in den deutschen Sozialphilosophiehimmel.

Jutti ‎(19:26):
LOOOOOL
oh gott ey
es gibt drei sorten jungs LOL
typ jakob:
ach egal
typ max:
ein wenig gedanken dran verschwenden
Jutti ‎(19:27):
typ krischan:
paaaaanik ein bild auf dem ich gut aussehe
Jutti ‎(19:27):
aber nich so gut dass man sich verknallen könnt lol

ich lache immer noch.

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